2. Herren

Mit viel Power durch die Rückrunde

Die Saison 2015/2016 ist Geschichte und wir haben wieder viel Spaß gehabt. In der Bezirksliga reichte es mit 16:20 Punkten für Platz 6 – damit hat unsere Truppe das gesteckte Ziel locker erreicht. Klassenerhalt war angesagt und es tat gut, sich in der Rückrunde im Mittelfeld zu etablieren. Ohne die Saison nun komplett zu beleuchten, müssen ein Tiefpunkt und einige Höhepunkte angesprochen werden.

Extrem bescheiden war unser Auftritt am 4. Spieltag. Beim TSV Hohenhorst zogen wir mit 19:21 den Kürzeren. Verlieren kann man, aber nicht so. Nichts passte an diesem Tag zusammen und so kassierten wir am Ende in Überzahl die entscheidenden Tore. Was zu diesem Zeitpunkt noch niemand ahnte: Es blieb der einzige Sieg von Absteiger Hohenhorst – shit happenz!

Unterm Strich war die Vorrunde mit 6:12 Punkten ohnehin nicht gerade glorreich und so tat uns frischer Wind ganz gut. Wir verpflichteten einen Wahnsinns-Keeper aus Schweden, ein Linkshänder flog plötzlich von Außen ein und auch im Rückraum und am Kreis boten sich neue Möglichkeiten. So verstärkt punkteten wir sogar gegen die beiden Top-Teams der Liga. Sowohl gegen den THB Hamburg als auch gegen TH Eilbeck trennten wir uns nach packenden Heimspielen jeweils Unentschieden. Last but not least muss der Auswärtserfolg bei Ahrensburg 2 erwähnt werden. In den letzten 15 Minuten drehten wir das Spiel: Aus einem 18:23-Rückstand machten wir noch einen 28:27-Triumph. Taktische Maßnahmen griffen, coole Siebenmeter saßen und unser Einsatz wurde belohnt.

Wir sind schon jetzt gespannt, wie die nächste Saison verlaufen wird und wir hoffen wieder auf Neuzugänge. Wer will wieder einsteigen? Wer hat Lust auf eine sympathische Truppe? Wer kann nur einmal die Woche trainieren und will trotzdem Erfolgserlebnisse?

Meldet euch bei unserem Trainer Patrick Kiefer (etvpatrick@aol.com) oder schaut einfach mal unverbindlich beim Training vorbei! Zeigt uns, was ihr drauf habt und greift mit dem ETV in der Bezirksliga an. Wir freuen uns auf euch!

Spielplan & Ergebnisse

Datum Zeit Heim Gast Ergebnis
13.09.15 10:30 SC Alstertal-Langenhorn 3 Eimsbütteler TV 25:25
27.09.15 13:30 Eimsbütteler TV Ahrensburger TSV 2 27:27
04.10.15 19:30 Eimsbütteler TV HG HH-Barmbek 6 28:31
10.10.15 18:00 TSV Hohenhorst Eimsbütteler TV 21:19
01.11.15 18:30 Eimsbütteler TV Wandsbeker TSV 25:18
07.11.15 19:30 AMTV Hamburg 3 Eimsbütteler TV 28:22
15.11.15 14:30 THB Hamburg 03 Eimsbütteler TV 36:19
28.11.15 17:30 TH Eilbeck Eimsbütteler TV 28:22
13.12.15 19:30 Eimsbütteler TV SG BSV/HSV 4 30:28
10.01.16 16:45 Eimsbütteler TV THB Hamburg 03 30:30
23.01.16 19:45 Eimsbütteler TV SC Alstertal-Langenhorn 3 26:20
07.02.16 19:15 Eimsbütteler TV AMTV Hamburg 3 20:25
21.02.16 18:00 Eimsbütteler TV TSV Hohenhorst 26:23
26.02.16 20:30 Ahrensburger TSV 2 Eimsbütteler TV 27:28
06.03.16 17:30 Eimsbütteler TV TH Eilbeck 24:24
20.03.16 15:00 HG HH-Barmbek 6 Eimsbütteler TV 30:21
03.04.16 17:00 Wandsbeker TSV Eimsbütteler TV 25:29
09.04.16 17:00 SG BSV/HSV 4 Eimsbütteler TV 34:23

Ältere Spielberichte

Alles auf Null!

Mit großer Spannung schauen die ETV-Herren auf die Saison 2015/2016. Ausgehend von den Trainingseindrücken haben die bisherige Erste und die bisherige Zweite sich über einen Rollentausch verständigt.

Die von Patrick Kiefer trainierte Mannschaft tritt nun in Staffel 133 an, während die Truppe von Sven Wegener sich mit der Konkurrenz aus Staffel 132 messen wird. "Die Tatsache, dass beide Teams auf Bezirksliga-Niveau spielen, hat uns die Möglichkeit zu dieser Entscheidung eröffnet. Von den neuen Voraussetzungen versprechen wir uns attraktive Spiele gegen Gegner, die wir nicht schon aus den Vorjahren kennen," erklärte A-Lizenz-Coach Wegner.

Zum Kader der neuen 1. Mannschaft gehören: Udo Ludwig (Tor), Daniel Kremer, Till Frohloff, Mark Wertheim, Thorsten Thye, Gunnar Finck, Matthias Bokeloh, Matthias Weng, Malte Bauer, Hannes Mauschwitz, Rafael Burckhardt, Eddy Harkess, Jan Westfahl und Lennart Prinz.

2. Herren fegen SCALA aus der Halle

33:13-Sieg in der Schanze gefeiert (03.03.2015): 20 Tore Vorsprung – so deutlich hatten wir alle schon sehr lange nicht mehr gewonnen. Dabei war vor dem Anpfiff völlig unklar, was die Truppe des SC Alstertal-Langenhorn 4 zu bieten hat. Zuletzt hatte SCALA nämlich für eine Überraschung gesorgt und im Kellerduell gegen die SG Hamburg-Nord 4 gewonnen.
Auch ohne Malte, Pascal und einige andere legten wir sofort eine deutliche Führung hin. Schnell stand es 8:2 und spätestens zur Halbzeit war klar, dass es nur noch um die Höhe unseres Siegs gehen sollte. Da in den Reihen der Gäste aus dem Rückraum niemand gefährlich schießen konnte, stellten wir uns sehr defensiv auf und SCALA resignierte zusehends. In der Schlussphase legten wir noch einen 10:1 Lauf auf die Platte und so stand es am Ende 33:13.

"Wir werden nächste Saison sicher nicht wieder in der Bezirksliga spielen", sagte mir der Trainer von SCALA nach dem Schlusspfiff. Der Abstieg kann auch eine Erleichterung sein. Unterdessen zauberten Dennis, Lenny und Rafael (der mit zwei tollen Toren übrigens ein schönes Comeback nach seinem Kreuzbandriss feiern konnte) für uns die passenden T-Shirts aus einer Tasche.
Zuende war der Handball-Samstag damit aber noch lange nicht: Die Erste spielte gleich im Anschluss und wir hatten uns vorgenommen, die Jungs zum Sieg zu pushen. Wir feuerten an, bejubelten Thorstens Paraden und entnervten den Gegner mit feinen Kommentaren. "So eine Stimmung habe ich lange nicht erlebt", meinte ETV-Urgestein Manni kopfschüttelnd, als wir nach dem sensationellen Sieg zum Griechen aufbrachen. Ouzo, Bier, Pommes und jede Menge Fleisch verschmolzen zu einer ordentlichen Grundlage für eine lange Nacht. Wir zogen weiter in die Daniela Bar und als die Sieger aus der Ersten ebenfalls dort strandeten, war der ETV in der Schanze vereint.

Tabellenzweiter am Rande einer Niederlage

2. Herren bärenstark in Niendorf (23.02.2015): Komplimente können manchmal verdammt bitter schmecken: "Diesen Sieg haben wir nicht verdient," sagte Niendorfs Torwart beim Abklatschen nach dem Schlusspfiff. Er meinte das ernst und vermutlich hatte er recht! Allerdings erntete er für die warmen Worte nur gequältes Lächeln – mehr ließ das hart umkämpfte 32:33 nicht zu…
Zur Ausgangslage: Hätten wir in Niendorf einen Punkt geholt, wäre gestern die Entscheidung an der Tabellenspitze gefallen. Rellingen liegt mit nur 3 Minuspunkten auf Aufstiegskurs, gefolgt von Niendorf mit 5. So bleibt alles offen! Bei einem Ausrutscher des Spitzenreiters spräche das bessere Torverhältniss für Niendorf. Irre: Niendorf stieg mit uns gemeinsam auf und hat jetzt noch die Chance auf den Durchmarsch in die Landesliga.

Wie dem auch sei: Wir fuhren gestern ohne sieben Stammspieler zum Auswärtsspiel. Es fehlten unsere Mittelmänner Matthias und Matthias, unsere beiden verletzten Kreisläufer, sowie Gunnar, Daniel und Thorsten. Was sich dann trotz der bescheidenen Lage abspielte, war wahrlich beachtlich.
Wir gingen 6:4 in Führung, hinten entschärfte Udo ein paar Granaten und wir kamen immer besser ins Spiel. Mark, der erstmals als Spielmacher auflief, kreuzte munter nach links und rechts – unser Angriff sah erstaunlich dynamisch aus! Auch Marlo, den wir als Ersatz-Kreisläufer aus der Dritten akquiriert hatten, machte seine Sache gut – bis er sich mit dem Pausenpfiff verletzte.
Zu diesem Zeitpunkt lag der ETV mit 13:12 vorne und ich war als Coach ausnahmsweise sprachlos. Es gab in der Halbzeit nichts zu meckern – mal abgesehen davon, dass wir zwei, drei freie Dinger großzügig verballert hatten.

In der 35. Minute erzielte Malte das 18:16 und die Mienen auf der Bank des NTSV verdunkelten sich. Nur die Nummer 10 der Niendorfer bäumte sich auf und bereitete unserer Deckung zunehmend Schwierigkeiten: Er schoss gut von hinten, wackelte wie ein Weltmeister und wenn wir hart verteidigten, schüttelte er oft noch ein Kreis-Anspiel aus dem Handgelenk. Respekt!
In Überzahl gingen die Favoriten dann erstmals in Führung: Über 22:21, 26:24 und 29:27 spitze sich die Situation zu. Malte, Hannes und Mark wendeten das Blatt – schossen uns sensationell mit 30:29 in Front. Leider versäumten wir es aber, den Sack zuzumachen. Nach einer unglücklichen Schiedsrichter-Entscheidung beim Stand von 31:31 kippte die Schlussphase zugunsten des NTSV – unsere Energieleistung wurde nicht belohnt. Letztlich hieß es 32:33. Ein Sieger-Bier hätte uns besser geschmeckt, als die netten Komplimente…
Die Tore für den ETV erzielten: Jakob (10), Mark (9), Malte (5), Till (3), Patrick (2), Hannes (2), Marlo (1)

Böse Verletzung und bittere Pille

Die 2. Herren verlieren knapp gegen Barmbek (16.02.2015): Nach einem von der ersten bis zur letzten Sekunde spannenden und sehr intensiven Duell unterlagen wir am Sonntag doch noch mit 26:28 (14:15) gegen die Vierte von Hamburg Barmbek.
In der ersten Halbzeit ging es ständig hin und her: Führung (4:3), Ausgleich, Rückstand (12:13) – es war ein ganz enges Höschen. Kaum Raum am Kreis, scharfe Schüsse aus der zweiten Reihe und erstmals auf Rechtsaussen der talentierte Herr Finck. Die Fans im Brehmweg bekamen nicht nur am Kuchen-Buffet einiges geboten…
Nach 39 Minuten sah es dann kurz so aus, als könnten wir das Spiel zu unseren Gunsten entscheiden. Mark traf zum 18:17, Jakob erhöhte auf 19:17, die Abwehr stellte sich immer besser auf die Barmbeker Jungs ein. Nie in den Griff bekamen wir aber leider den gefürchteten Freddie. Entweder schleuderte die Nummer 14 die Kugel aus dem Rückraum rein oder der Schlaks behielt beim Siebenmeter die Nerven – und machte insgesamt neun Buden gegen uns.

Die Schlussphase wurde dann durch eine üble Szene eingeleitet: Unser Jan stemmte sich mit allen Armen gegen den bulligen Barmbeker Kreisläufer. Sie stürzten unglücklich und plötzlich ging ein Schrei durch Mark und Bein. Time Out! Bänderriss? Mittelfußbruch? Jan schleppte sich auf die nächste Weichbodenmatte, konnte aber weit nach Schlusspfiff aus dem Krankenhaus Entwarnung geben. Ohne Jan und ohne Fortune liefen dann die letzten zehn Minuten für uns ab – gleichzeitg zeigte der Barmbeker Keeper einige besonders starke Paraden.
Trotzdem erhielten wir beim Stand von 25:26 in der 58. Minute die ganz dicke Chance zum Ausgleich. Siebenmeter! Doch Scharfschütze Matthias scheiterte… Am Ende stand die knappe Niederlage fest – leider wird Leistung nicht immer mit einem Happy-End belohnt!
Die Tore für den ETV erzielten: Mark (5), Gunnar (5), Matthias (4), Jan (4), Pascal (3), Jakob (3), Malte (1) und Thorsten (1).

Explosion vertreibt Abstiegsgespenst

Leistungssteigerung nach schlapper erster Halbzeit (09.02.15): Eigentlich war der gestrige Sonntag ja ein Traum - endlich mal Sonne satt über Hamburg, Schlendern an der Außenalster und am Abend ein Sieg unserer 2. Herren über die SG-Hamburg Nord. Das war zumindest unser Plan.

Doch leider lief zunächst Einiges schief: Neben unserem Top-Linksaußen Daniel, sagte auch Rückraumschleuder Jakob kurzfristig ab, dann auch noch Allzweckwaffe Gunnar - Pascal, Lenni und Eddy waren sowieso nicht da! Selbstverständlich steckten wir den Sand deshalb nicht in den Kopf. Auch so sollten wir gegen den Vorletzten der Bezirksliga stark genug sein. Zumal Coach Kiefer den Gegner eine Woche zuvor beobachtet hatte und bekannt ist, dass die SG nur über einen echten Rückraumschützen verfügt.

Es ging passabel los: Nach 10 Minuten führten wir 7:5, weiter absetzen konnten wir uns aber nicht. Statt konsequent defensiv zu decken, ließen wir uns aus der Abwehr locken - die entstehenden Räume nutzten die Gäste. Im Angriff taten wir uns mit der vorgezogenen Deckung gegen Malte schwer - 16:16 stand es nach 30 Minuten. Unverändert ging es weiter. Zwischenstand nach 40 Minuten: 21:21. Aber dann: Dennis parierte einen Siebenmeter gegen den Bomber der SG, unsere Abwehr stabilisierte sich und fischte plötzlich Bälle ab.

Vorne trafen wir nun wieder und in sechs starken Minuten vertrieben wir das Abstiegsgespenst. In dieser Phase Matthias und Till erzielten je zwei Buden, auch Mark und Jan trafen. Wir lagen 27:21 vorne! Beim Gegner kam hörbar Frust auf - die SG-Spieler schimpften mit sich, mit uns und mit dem Schiri. Wir ließen uns nicht provozieren und schraubten den Vorsprung auf zehn Tore. 34:24 nach 54 Minuten - der schöne Sonntag hatte sein Happy-End. Nach dem 36:27-Erfolg steht für uns als nächstes der Just-As-Well-Pokal im Blickpunkt. Am Freitag wollen wir mit einem Sieg ins Halbfinale einziehen…

Dämpfer für die 2. Herren

Fast 40 Gegentore gegen Blankenese (26.01.15): Nach dem Sieg gegen Altona hatten wir uns auch für diesen Sonntag Großes vorgenommen: Wir wollten beim SV Blankenese für die nächste Überraschung sorgen, waren am Ende aber leider chancenlos. Schon in der Anfangsphase war jeder Schuss der Gastgeber ein Treffer - über 4:1, 10:6 und 13:9 baute Blankenese die Führung aus.

In den letzten zehn Minuten der 1. Halbzeit hatten wir dann unsere beste Phase: Jan, Jakob, Malte und Hannes besorgten den 13:13-Ausgleich und im Tor zeigte Dennis überraschend einige gute Paraden. Beim Pausen-Tee stand es 18:18 - und das Spiel begann somit wieder von vorne. "Wenn wir hinten besser zupacken, gehen wir hier gleich als Sieger von der Platte", gab sich Coach Kiefer noch optimistisch. Doch der berühmte Knoten wollte heute einfach nicht platzen. Gefühlt war Blankenese ständig stärker, auch wenn sich dies zunächst nicht auf der Anzeige spiegelte. So verkürzte Matthias W. in Minute 47 per 7-Meter auf 26:27.

In der Defensive fanden wir gegen das schnelle Stoßen und den Überzieher des starken Halblinken allerdings keine Mittel. Auch von Außen kassierten wir nun eine Bude nach der anderen. Als es dem SV so gelang auf 32:27 davon zu ziehen, wollten wir in eigener Unterzahl mit einer cleveren Manndeckung die Wende erzwingen. Leider ging auch diese eher ungewöhnlich Maßnahme nicht ganz auf und so fuhren wir letztlich mit einer bitteren 39:31-Klatsche nach Hause.

Fazit: Blankenese war der erwartet starke Gegner und wir konnten unser Potenzial einfach nicht abrufen!

Ein guter Tag für den Handball

Die ersten Punkte in der Rückrunde (19.01.15): Kurz vor dem Anpfiff machte das WM-Ergebnis aus Doha die Runde - Deutschland schlägt Russland mit 27:26. Hut ab! Zu diesem Zeitpunkt ahnte noch niemand, was Pascal nach der Partie gegen die SG Altona so zusammenfassen sollte: "Jungs – das ist ein guter Tag für den deutschen Handball."

Was war passiert? Das Hinspiel hatten wir gegen die Rivalen aus Altona hoch verloren. Da wir uns zuletzt aber in guter Form präsentierten, machten wir uns trotzdem Hoffnungen auf eine Revanche. Obwohl mit Matthias B. und Malte B. gleich zwei wichtige Spieler aus dem Rückraum fehlten, starteten wir stark ins Spiel. Nach zehn Minuten führten wir 5:3. Der Ball lief gut. Unser Keeper Udo hatte die Motivation bei allen offenbar geschickt gesteigert: "Bei denen spielt ein Kollege von mir. Ich hab keine Lust auf blöde Sprüche bei der Arbeit. Wenn wir heute gewinnen, spendiere ich ne Kiste Bier." In der 17. Minute traf Mark zum 10:5 - das Ding entwickelte sich in die richtige Richtung.

Kurz darauf sorgte Daniel für einen unvergesslichen Slapstick: Unser Linksaussen sollte eingewechselt werden, zog entschlossen die Trainingsjacke aus und stand im roten Trikot bereit. Dumm nur, dass sein ETV gestern in weiß
spielte. Frisch umgezogen traf er dann aber zum Glück ins richtige Tor: Zur Halbzeit erzielte er per 7-Meter das 18:12! Unglaublich, denn im Hinspiel waren uns in 60 Minuten nur schlappe 15 Tore gelungen… Bis zur 43. Minute sollte sich unser Lauf noch fortsetzen. Zwar kamen die Altonaer wie wilde Büffel aus der Kabine, doch wir blieben cool. Besonders Jakob war in dieser Phase nicht zu halten. In den 13 Minuten nach Wiederanpfiff ließ er es fünf Mal krachen – wir führten sensationell mit 26:18.

Dann schloss Altona überraschend doch noch mal auf. Die beiden Schiedsrichter pfiffen einen Strafwurf nach dem anderen für die Gastgeber und es schien, als würde uns vorne die Puste ausgehen. In der 52. Minute hieß es auf der Anzeigetafel nur noch 28:26! Wir schaukelten das Spiel dann aber nach Hause - allerdings nicht ohne uns noch eine rote Karte einzuhandeln: Matthias W. knallte den Ball bei einem Siebenmeter direkt ins Gesicht des armen SG-Keepers. Großes "Sorry" für den Blattschuss. Schließlich traf Altona mit der Schlusssekunde noch zum 32:30-Endstand - bei uns war nur noch Riesenjubel nach der gelungenen Revanche!

Schulter ausgekugelt, Sensation verpasst

Großer Kampf zum Rückrundenstart der 2. Herren (12.01.15): Wir mussten bei Aufstiegskandidat Rellinger TV antreten und es war knapp bis zum bitteren Ende. Mit 14 Spielern war unser Kader diesmal – anders als beim 17:28 im Hinspiel – top besetzt. Wir konnten also von Beginn an Gas geben und legten prompt eine 3:1-Führung hin. Dann drehte der Favorit aber auf: Nach 10 Minuten lagen wir plötzlich 4:8 hinten. Rellingen hielt nun den vier Tore Vorsprung, ehe wir in der Schlussphase der 1. Halbzeit verkürzen konnten. Bei 13:15 vergaben wir dann leider unsere Chance, stattdessen erhöhten die Gastgebern nach einem sauberen Kreis-Anspiel noch auf 13:16.

„Wo habt ihr denn plötzlich die ganzen guten Spieler her“, fragte der Rellinger Keeper (ganz in zart rosa) anerkennend auf dem Weg in die Kabine. Das warme Lob gab ich sofort ans Team weiter. Fakt ist: Wir sind zur Zeit sehr homogen besetzt – nach Auswechslungen gibt es keinen erkennbaren Leistungsabfall. Entsprechend stark starteten wir in die 2. Hälfte: Malte erzielte das 16:17 und in der 37. Minute gelang Matthias B. per Siebenmeter der Ausgleich zum 17:17.

Jetzt wurde es hektisch.
Die heiße Phase gipfelte schließlich in einer sehr umstrittenen Szene: Unser Kreisläufer Jan kugelte sich mal wieder die Schulter aus und krümmte sich vor Schmerzen. Time out! Während sich die "Krake" im Seitenaus den Arm wimmernd wieder einrenkte, schickten wir Mark auf´s Feld. Nach einigem hin und her entschied der Schiri nun auf Wechselfehler. Zwei Minuten Zeitstrafe für Mark. Bitter – aber letztlich wohl regelkonform. Rellingen nutze die Überzahl und unseren Ärger jedenfalls, um über den starken Rechtsaussen eiskalt auf 18:23 davon zu ziehen.

In den letzten 15 Minuten schleuderte unser Neuzugang Jakob dann noch einige Granaten in den Rellinger Winkel, darunter das 23:25 in der 49. Minute. Es reichte aber leider nicht mehr für eine Sensation und am Ende mussten wir uns mit 27:31 geschlagen geben. Der Aufstiegskandidat bedankte sich erleichtert klatschend bei den Fans – wir gingen erhobenen Hauptes duschen.

Morgen Abend spielen wir im Pokal gegen Berne – dann sind wir die Favoriten!

Die Tore für den ETV erzielten: Jakob (6), Jan (5), Mark (5), Matthias B. (4/2), Malte (3), Matthias W. (2), Lennart (1), Pascal (1)

Wann klappt's mit dem ersten Sieg?

Der ETV lässt Punkte liegen (30.10.2014): Für die 2. Herren Mannschaft des ETV entwickelte sich der Start in die neue Saison leider zum Fehlstart. Der Aufsteiger in die Bezirksliga steht nach fünf Spieltagen mit nur einem Pünktchen am Tabellenende. Besonders ärgerlich: Die dicken Brocken kommen noch. Gegen schlagbare Teams verließ man mit langen Gesichtern, aber ohne Punkte die Halle.

"Die Trainingsbeteiligung war in den letzten Wochen aus verschiedenen Gründen alles andere als optimal", sagte Coach Patrick Kiefer. Darunter litt das Spielverständnis sichtlich, Spielzüge führten nur selten zum Erfolg. Am eklatantesten war das Problem im Duell mit der SG Hamburg Nord erkennbar. Mit Mühe und Not hatten sich acht Feldspieler eingefunden – darunter Niko Schmidtlein, der dieses Jahr nur noch als Feuerwehrmann einspringen will. Torwart Udo Ludwig hing lange im Stau fest und kam erst zehn Minuten nach dem Anpfiff. Trotzdem stand es zur Halbzeit 15:15 und nach 40 Minuten 20:20. Erst in der Schlussphase setzte sich die SG ab und siegte schließlich mit 31:28. Keine Frage: Eine besser eingespielte Truppe hätte hier wahrscheinlich gewonnen.

Äußerst spannend verlief auch die bislang letzte Partie gegen den SV Blankenese. Endlich waren mal fast alle Mann an Deck und so entwickelte sich aus einer starken Abwehr ein unterhaltsames Spiel. Nach 12 Minuten stand es erst 4:4 – Beide Teams taten sich im Abschluss noch schwer. Dann kam der ETV aber besser ins Rollen und man setzte sich auf 10:5 ab. Matthias Weng zog in der Mitte die Fäden, Malte Bauer und Daniel Kremer schlossen jetzt auch schwierige Würfe cool ab. Zur Halbzeit stand es 13:10 für den ETV – die Enttäuschung beim Favoriten aus Blankenese war spürbar.

Als es nach 40 Minuten 17:12 für den ETV hieß, schien der erste Sieg greifbar nah. Doch Blankenese drehte auf. Auf Halbrechts bekamen wir Mark Wichmann nicht in den Griff. Der Spieler mit der Nummer 33 erzielte in den letzten 20 Minuten sieben Tore – darunter auch die Führung zum 21:20 für die Gäste. Sollte der ETV etwa erneut leer ausgehen? Nein! Jan Westfahl und Hannes von Mauschwitz brachten den ETV in der dramatischen Schlussphase wieder in Front, ehe Blankenese das letzte Tor gelang: 22:22 – durchatmen!

Am Sonntag, den 9. November, geht es mit einem Heimspiel in der Halle Hohe Weide für die 2. Herren weiter. Zu Gast ist um 18.30 Uhr der Niendorfer TSV 2. Unser Gegner ist aus der vergangenen Spielzeit noch gut bekannt: Niendorf ist ebenfalls aufgestiegen und hat uns zuletzt aus der Halle geschossen…

Saisonauftakt für die Aufsteiger

Am Ende fehlte die Kraft (19.09.2014): Was für die Bundesliga gilt, gilt genauso in der Bezirksliga: Als Aufsteiger hat man meist nicht viel zu lachen. Die ersten 30 Minuten sahen zumindest kämpferisch gut aus – zur Halbzeit lagen wir nur 8:10 zurück. Nichts war verloren! Doch in der letzen Viertelstunde drehte Altona auf und wir bauten spürbar ab. Am Ende hieß es 15:26. Stellt sich die Frage: Warum?

Zum Saisonauftakt standen dem ETV leider nur acht Feldspieler zur Verfügung. Das hohe Tempo der Gäste konnte das Team am Ende einfach nicht mehr mit gehen. Trainer Patrick Kiefer analysierte nach dem Abpfiff: "Altona hatte insgesamt vier Spieler mehr als wir auf der Platte – das macht sich irgendwann bemerkbar. Zumal es in unserer schönen neuen Halle leider unangenehm warm war."

Fazit: Die Niederlage fiel etwas zu deutlich aus, zumal auch viele klare Torchancen nicht genutzt wurden. Lag´s an den guten Reflexen des Altonaer Keepers oder doch an fehlender Coolness vor der Kiste? Am Sonntag, den 28. September will unsere 2. Mannschaft im Auswärtsspiel gegen die HG Hamburg-Barmbek 4 beweisen, dass man auch in der Bezirksliga punkten kann…   

Aus dem Keller an die Spitze

Die dritte Mannschaft des ETV durfte am Ende unter der Dusche tanzen: Mit dem 22:19-Sieg gegen den SC Victoria war der Aufstieg in die Bezirksliga perfekt. Spannender hätte es am letzten Spieltag wirklich nicht zugehen können, denn bei einer Niederlage hätte uns der Gegner noch auf den dritten Platz verdrängt.

 

Entsprechend intensiv ging es zur Sache. Trainer Patrick Kiefer meinte nach dem Schlusspfiff: „Die Abwehr hat heute sehr gut gestanden und als es in der zweiten Halbzeit eng wurde, hatten wir vorne die richtigen Antworten parat.“ Begossen wurde der insgesamt überraschende Erfolg anschließend beim Griechen und außer Jan, der wimmernd unter einem Pferdekuss litt, hatten alle wieder Riesenspaß.

 

Kaum zu glauben: In der Saison 2012/2013 war unser Team erst am letzten Spieltag dem drohenden Abstieg entgangen. Einige starke, neue Spieler wurden dann immer besser integriert und so wurde gleich am ersten Spieltag der vergangenen Saison der Grundstein für den Aufstieg gelegt. In einem technisch sehr guten Spiel glückte gegen den Niendorfer TSV 2 damals ein 26:25. Was zu diesem Zeitpunkt noch keiner ahnte: Es sollte die einzige Niederlage für Niendorf bleiben - mit 34:2 Punkten dominierte die Truppe die Kreisliga Gruppe 2.

 

Kleines Highlight am Rande: Das letzte Spiel wurde professionell in Szene gesetzt. Unser Torwart Udo hatte sich von seinem Sohn einen Film über sein Team gewünscht. Wir freuen uns auf den Zusammenschnitt, tolle Tore, Paraden und natürlich die Jubelszenen…

 

P.S. Für die kommende Saison in der Bezirksliga können wir noch Verstärkung gebrauchen! Linkshänder und Torhüter sind besonders begehrt!